FANDOM


Eine endlose Weite aus rollenden Hügeln auf denen sich das Gras im Wind wiegt - das ist das Meer der Tränen. Es ist eine weitere Landschaft die erst der Kataklysmus freilegte. Früher gab es hier nur Wasser, die florierende Seehandelsstadt Tarin, den kargen, spitzen Felsen der Halbmond genannt wurde und die Seefestung Schwarzfels. Heute gibt es kein Wasser mehr.

Die Inseln auf denen Tarin ruhte und an denen hunderte Schiffe täglich anlegten sind nun felsige Plateaus in einer staubigen Wüste. Schwarzfels trohnt auf einem Berg über schwarzem Gras und ist seit dem großen Krieg unbewohnbar - man nennt den Ort nur noch Aschenberg. Der Halbmond ist nun ein gewaltiger Berg - der Einzige in den Weiten der grünen Wiesen. Er sticht derart aus der Landschaft, dass die Nomadenstämme der Orks ihn Weltenachse nennen: Der Ort um den sich die ganze Welt dreht. Einmal im Jahr kommen sie alle hier zusammen und errichten für ein paar Wochen eine riesige Zeltstadt.

Das Meer der Tränen ist keiner Nation zugeordnet und wird nicht regiert. Tarin ist eine freie Stadt, Aschenberg ausgestorben und die endlosen Graslandschaften werden von vielen verschiedenen Orkstämmen durchstreift. Es bildet seit dem großen Krieg eine Pufferzone zwischen den nördlichen und südlichen Reichen.

Eine Gruppe kampfeslustiger Zwerge gründete nach dem großen Krieg den Ort Steinwacht. Sie wollten die Orkstämme provozieren und durch die unausweichlichen Kämpfe in Form bleiben. Nach einiger Zeit beruhigten sich die Gemüter beider Seiten allerdings und Steinwacht wurde zu einem der wenigen Plätze, an denen die Orks mit dem Rest des Kontinents Handel betreiben.

Städte im Meer der Tränen: Aschenberg, Steinwacht, Tarin, Weltenachse